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"Durch dich werden die Strahlen der Barmherzigkeit,
wie durch diese Hostie,
auf die ganze Welt übergehen" (Tagebuch 441).

"Sage den Sündern, dass Ich stets auf sie warte,
dass Ich den Pulsschlag ihres Herzens höre, wann es beginnt,
für Mich zu schlagen" (Tagebuch 1728).

 

 

TAGEBUCH DER HEILIGEN SCHWESTER FAUSTINA


Das TAGEBUCH der Hl. Schwester Faustina wurde als ein Stammbuch geschrieben und betrifft die letzten vier Jahre ihres Lebens. Es gibt ein Bild der Vereinigung ihrer Seele mit Gott und zeigt die Tiefe ihres geistigen Lebens. Der Herr schenkte der Schwester Faustina große Gnaden: Kontemplationsgabe, tiefe Kenntnis des Geheimnisses der Barmherzigkeit Gottes, Visionen, Offenbarungen, verdeckte Stigmata, Prophezeiungsgabe und Lesensgabe in den Menschenseelen, und auch die seltene Gabe der mystischen Vermählung (siehe Tagebuch S.10).



"Sekretärin Meines tiefsten Geheimnisses, wisse, dass du in engster Vertrautheit mit Mir bist. Deine Aufgabe ist es, alles aufzuschreiben, was Ich dir über Meine Barmherzigkeit erkennen lasse und zwar zum Nutzen der Seelen, die diese Schriften lesen. Sie erfahren in ihren Seelen Trost und bekommen Mut, sich Mir zu nähern. Deshalb wünsche ich Mir, dass du dem Schreiben deine ganze Freizeit widmest" (Tagebuch 1693).


"Mein Herz ist überfüllt von großer Barmherzigkeit für die Seelen, (...) Könnten sie doch nur verstehen, dass Ich für sie der beste Vater bin; für sie sind aus Meinem Herzen Blut und Wasser geflossen wie aus einer Quelle, die mit Barmherzigkeit überfüllt ist. Für sie wohne Ich im Tabernakel, als König der Barmherzigkeit will Ich die Seelen mit Gnaden beschenken, doch sie wollen sie nicht annehmen (...). Wie groß ist die Gleichgültigkeit der Seelen gegen soviel Güte, gegen so viele Beweise der Liebe (...) sie haben Zeit für alles, nur damit zu Mir kommen, um Gnaden zu erhalten, haben sie keine Zeit" (Tagebuch 367).


"Ihr Armseligen, die das Wunder der Barmherzigkeit Gottes für euch nicht in Anspruch nehmt, ihr werdet vergeblich rufen, weil es dann zu spät sein wird" (Tagebuch 1448).


"Sage den Sündern, dass niemand Meiner Hand entflieht. Wenn sie vor Meinem barmherzigen Herzen fliehen, fallen sie in Meine gerechten Hände. Sage den Sündern, dass Ich stets auf sie warte, dass Ich den Pulsschlag ihres Herzens höre, wann es beginnt, für Mich zu schlagen. Schreibe, dass Ich durch ihre Gewissensbisse zu ihnen spreche, durch Misserfolg und Leiden, durch Gewitter und Blitze, durch die Stimme der Kirche; wenn sie aber alle Meine Gnaden zunichte machen, beginne Ich ihnen zu zürnen, überlasse sie sich selbst und gebe ihnen, was sie begehren" (Tagebuch 1728).



"Gott tut unserem Willen niemals Gewalt an. Es hängt von uns ab, ob wir Gottes Gnade annehmen wollen oder nicht; ob wir mit ihr mitwirken wollen oder aber sie vergeuden" (Tagebuch 1107).


"...Ich sah zwei Wege: ein Weg war breit, mit Sand und Blumen ausgestreut, voll Freude und Musik und anderer Annehmlichkeiten. Die Menschen gingen diesen Weg mit Tanzen und Vergnügen - sie kamen bis zum Ende ohne zu merken, dass der Weg schon abbrach. Aber unten gähnte ein fürchterlicher Abgrund, nämlich der Höllenschlund. Die Seelen fielen blindlings in den Abgrund, wie sie gingen, so fielen sie hinein. Ihre Zahl war so groß, dass man sie nicht zählen konnte. Ich sah auch den zweiten Weg, vielmehr einen Pfad, denn er war schmal und mit Dornen und Steinen bedeckt, und die Menschen gingen ihn mit Tränen in den Augen und verschiedene Leiden waren Anteil. Einige fielen auf die Steine, erhoben sich jedoch gleich und gingen weiter. Am Ende des Pfades lag ein herrlicher Garten, der mit allen Arten von Glück erfüllt war, und alle diese Seelen gingen dort hinein. Sofort im ersten Augenblick, vergaßen sie ihre Leiden" (Tagebuch 153).


"...Alles, was irdisch ist, dauert kurz. Und alles, was scheint, groß zu sein, verweht wie Rauch und bringt der Seele keine Freiheit, sondern Erschöpfung. Glücklich die Seele, die das begreift und lediglich mit einem Fuß die Erde berührt" (Tagebuch 1141).


"...Wenn eine Seele Gott aufrichtig liebt und mit Ihm innerlich verbunden ist, gibt es keine Macht, die ihr Inneres einzugrenzen vermag, auch wenn sie äußerlich in schwierigen Verhältnissen lebt, sie kann inmitten der Verdorbenheit rein und unberührt bleiben. Die große Liebe Gottes verleiht ihr nämlich Kraft zum Kampf, und auch Gott verteidigt die Seele" (Tagebuch 1094).



"...Der Herr erteilte mir viel Erleuchtung in der Erkenntnis Seiner Eigenschaften. Die erste Eigenschaft, die Gott mir zu erkennen gab, ist Seine Heiligkeit. Diese Heiligkeit ist so groß, dass vor Ihm alle Gewalten und Mächte zittern. (...) Die Heiligkeit Gottes ist über Gottes Kirche und über jede in ihr lebende Seele ausgegossen - jedoch nicht im gleichen Maße. Es gibt Seelen ganz in Gott vertieft und auch Seelen, die kaum Leben besitzen. Die zweite Erkenntnis erteilte mir der Herr - das ist Seine Gerechtigkeit.
Seine Gerechtigkeit ist so groß und durchdringend, dass sie bis ins Wesen der Dinge reicht und alles vor Ihm in entblößter Wahrheit steht (...). Die dritte Eigenschaft ist die Liebe und die Barmherzigkeit. Ich begriff, dass die größte Eigenschaft Gottes die Liebe und die Barmherzigkeit ist. Sie verbindet das Geschöpf mit dem Schöpfer. Die allergrößte Liebe und der Abgrund der Barmherzigkeit erkenne ich in der Verkörperung des Wortes, in Seiner Erlösung. Ich erkannte, dass diese Eigenschaft am größten in Gott ist" (Tagebuch 180).


"O Weisen dieser Welt und große Denker - erkennt, dass die wahre Größe in der Liebe Gottes ist" (Tagebuch 990).


"Jesus, Du gibst mir zu erkennen und zu verstehen, worin die Größe einer Seele besteht, nicht in großen Taten, sondern in großer Liebe. Die Liebe hat den Wert und sie gibt unseren Taten die Größe an; obwohl unsere Taten an und für sich klein und alltäglich sind, so werden sie infolge der Liebe groß und mächtig vor Gott" (Tagebuch 889).


"Die wahre Größe einer Seele ist in der Liebe zu Gott und in der Demut" (Tagebuch 427).



"Über einer demütigen Seele stehen die Schleusen des Himmels offen und ein Meer von Gnaden fließt auf sie herab (...). Einer solchen Seele versagt Gott nichts;
sie ist allmächtig, sie beeinflusst das Schicksal der ganzen Welt. Eine solche Seele erhebt Gott bis zu Seinem Thron. Je mehr sie sich demütigt, desto mehr neigt sich Gott zu ihr hin, Er verfolgt sie mit Seinen Gnaden und begleitet sie jederzeit mit Seiner Allmacht" (Tagebuch 1306).


"...In einem reinen und demütigen Herzen wohnt Gott, der das Licht selber ist. Alle Leiden und Widerwärtigkeiten geschehen, damit sich die Heiligkeit einer Seele erweist" (Tagebuch 573).


"...Demut ist nur Wahrheit, in aufrichtiger Demut gibt es keine Kriecherei. Obwohl
ich mich als Geringste sehe (...) erfreue ich mich an der Würde, Jesu Braut zu sein..." (Tagebuch 1502).


"O mein Jesus, Du weißt, welcher Anstrengungen es bedarf, um freimütig und aufrichtig mit denen zu sein, gegen die sich unser Wesen sträubt, oder mit denen, die uns bewusst oder unbewusst Leid angetan haben - menschlich gesehen ist das unmöglich. In solchen Augenblicken bemühe ich mich, mehr denn je, in der entsprechenden Person Jesus zu entdecken und diesem Jesus zuliebe, tue ich alles für die entsprechenden Personen. In einem solchen Tun ist die Liebe rein; eine derartige Übung in der Liebe stählt und kräftigt die Seele. Von den Geschöpfen erwarte ich nichts, deshalb erlebe ich keine Enttäuschungen..." (Tagebuch 766).


"Jesus, mein vollkommenstes Beispiel, mit dem auf Dich gehefteten Blick, werde ich Deinen Spuren folgen, durchs Leben gehen und die Natur an der Gnade angleichen, nach Deinem heiligsten Willen und dem Licht, das meine Seele erleuchtet. Ich vertraue ganz auf Deine Hilfe" (Tagebuch 1351).



"Dein eindeutiger Entschluss, heilig zu werden, ist Mir außerordentlich lieb. Ich segne dein Bemühen und werde dir zu deiner Heiligung Gelegenheit schaffen. Sei aufmerksam, damit dir keine der von Meiner Vorsehung bereiteten Möglichkeiten zur Heiligung entgeht. Wenn es dir nicht gelingt, die gegebene Gelegenheit zu nutzen, sei nicht beunruhigt, sondern demütige dich vor Mir und versenke dich ganz mit großem Vertrauen in Meine Barmherzigkeit. Auf diese Weise gewinnst du mehr, als du verloren hast; denn einer demütigen Seele gibt man mehr als sie selbst erbittet..." (Tagebuch 1361).


"Solche Seelen, wie deine, suche und ersehne Ich, aber es gibt nur wenige. Dein großes Vertrauen zu Mir fesselt Mich, dir unablässig Gnaden zu erteilen" (Tagebuch 718).


"...Drei Tugenden sollen dich besonders schmücken: Demut, Reinheit der Absicht und Liebe" (Tagebuch 1779).


"Ich will dich als geschmeidiges Werkzeug in Meiner Hand halten zur Erfüllung Meiner Werke" (Tagebuch 1359).


"Ich verlange von dir ein vollkommenes Brandopfer - das Willeopfer, mit dem sich kein anderes vergleichen lässt. Ich Selbst lenke dein Leben und richte alles so ein, dass du vor Mir ein fortwährendes Opfer bist und stets Meinen Willen tust. Um dieses Opfer zu vollbringen, wirst du dich mit Mir am Kreuz vereinigen
. Ich werde dir viele Dinge direkt von Mir auferlegen und die Möglichkeit ihrer Ausführung verzögern und von anderen abhängig machen (...) wisse Meine Tochter, dass dieses Opfer bis zum Tode fortdauern wird" (Tagebuch 923).


"Nach außen soll dein Opfer wie folgt aussehen: verborgen, still, von Liebe durchdrungen, von Gebet durchtränkt. Ich verlange von dir, Meine Tochter, dass dein Opfer rein und voller Demut sei, damit Ich an ihm Wohlgefallen finde (...). Alle Leiden wirst du in Liebe annehmen. Gräme dich nicht, wenn dein Herz oftmals Abscheu und Widerwille vor diesem Opfer empfindet. Seine ganze Kraft ist im Willen enthalten, also verringern gegensätzliche Gefühle das Opfer in Meinen Augen nicht, sondern sie steigern es" (Tagebuch 1767).


"...Jede Bekehrung einer sündigen Seele verlangt ein Opfer" (Tagebuch 961).


"...Ich benötige ein mit Liebe erfülltes Opfer, denn nur dieses hat eine Bedeutung vor Mir. Groß sind die bei Mir aufgehäuften Schulden der Welt. Reine Seelen können sie mit Opfern abtragen, indem sie im Geiste Barmherzigkeit tun" (Tagebuch 1316).


"...Schreibe das für viele Seelen auf, die sich manchmal grämen, weil sie keine materiellen Güter besitzen, durch die sie Barmherzigkeit ausüben könnten. Einen größeren Wert hat die Barmherzigkeit des Geistes, für die man weder eine Erlaubnis haben, noch einen Speicher besitzen muss, sie ist allen Seelen zugänglich. Wenn die Seele nicht in irgendeiner Weise Barmherzigkeit übt, wird sie am Tage des Gerichts Meine Barmherzigkeit nicht erfahren. Wenn doch die Seelen ewige Schätze ansammeln wollten, würden sie nicht gerichtet - sie würden mit Barmherzigkeit Meinem Urteil zuvorkommen" (Tagebuch 1317).



"O mein Gott, wie leid tun mir die Menschen, die an das ewige Leben nicht glauben; ich bete so sehr für sie, damit auch sie von einem Strahl der Barmherzigkeit ergriffen werden und Gott sie an Sein väterliches Herz drücken möge“ (Tagebuch, 780).

"Heute wurde ich durch einen Engel in die Abgründe der Hölle eingeführt (...).
Angesichts dieser schrecklichen Pein wäre ich gestorben, wenn mich nicht die Allmacht Gottes erhalten hätte. Der Sünder soll wissen, dass er mit dem Sinnesorgan die ganze Ewigkeit lang gepeinigt werden wird, mit dem er sündigt. Ich schreibe darüber auf Gottes Befehl, damit keine Seele sich herausreden könnte, dass es keine Hölle gibt, oder auch, dass dort niemand war und nicht weiß, wie dort ist (...), ich bemerkte, dort sind meistens Seelen, die misstrauen, dass es die Hölle gibt (...) ich konnte mich vom Schrecken nicht erholen, wie furchtbar leiden dort die Seelen" (Tagebuch 741).


"Plötzlich befand ich mich an einem nebeligen, mit Feuer gefüllten Ort, und an ihm viele leidende Seelen. Diese Seelen beten sehr inbrünstig, doch ohne Wirkung für sich selbst, nur wir können ihnen zu Hilfe kommen (...) ein größtes Leiden für sie ist die Sehnsucht nach Gott. Ich sah die Mutter Gottes, wie sie die Seelen im Fegefeuer besuchte. Die Seelen nennen Maria "Stern der Meere". Sie bringt ihnen Linderung" (Tagebuch 20).

"...Ich war im Geiste im Himmel und besah die unbegreiflichen Schönheiten und das Glück, die uns nach dem Tode erwarten. Ich sah, wie alle Geschöpfe Gott unentwegt Ehre und Ruhm erweisen. Ich sah, wie groß das Glück in Gott ist, das sich auf alle Geschöpfe ergießt, sie beglückend und wie aller Ruhm und alle Ehre der Beglückung zur Quelle zurückkehren. Sie dringen in die Tiefen Gottes ein, das innere Leben Gottes betrachtend (...). Diese Glücksquelle ist in ihrem Wesen unveränderlich, jedoch immer neu, sprudelnd mit Beglückung für alle Geschöpfe" (Tagebuch 777).


"Ich habe nur wenige solche Erscheinungen, aber öfter verkehre ich mit dem Herrn auf eine tiefere Weise. Die Sinne bleiben eingeschlafen, aber, obwohl sinnlich nicht zu erfassen, sind mir doch tatsächlich alle Dinge klarer, als wenn ich sie mit den Augen sehen würde. Der Verstand erkennt in einem einzigen Augenblick mehr als im Laufe vieler Jahre gründlichen Nachdenkens und Meditierens, sowohl was das Wesen Gottes betrifft, als auch die offenbarten Wahrheiten und das Erkennen des eigenen Elends" (Tagebuch 882).


"Es gibt im Leben Augenblicke der inneren Erkenntnis, das heißt göttliche Erleuchtung, in denen die Seele von den Dingen erfährt, die sie weder gelesen hat, noch ihr von einem Menschen beigebracht wurde. Das sind Augenblicke der inneren Erkenntnis, die der Herr Selbst der Seele verleiht. Das sind große Geheimnisse..." (Tagebuch 1102).


"Gott nähert sich einer Seele in besonderer Weise, die nur Gott und der Seele bekannt ist (...) In dieser Verbundenheit führt die Liebe und alles vollbringt die Liebe. Jesus gibt Sich der Seele in behutsamer, süßer Weise hin, in Seinem Innern ist Friede. Jesus schenkt ihr viele Gnaden und befähigt sie, Seine ewigen Gedanken zu teilen, wobei Er der Seele auch manchmal Seine Göttlichen Pläne offenbart" (Tagebuch 622).


"...Wenn der Herr von der Seele etwas verlangt, gibt Er ihr die Ausführungsmöglichkeit und durch Seine Gnade befähigt Er sie zur Erfüllung dessen, was Er von ihr fordert. Auch die elendigste Seele könnte auf Geheiß des Herrn Dinge unternehmen, die ihren eigenen Begriff übersteigen. Das ist ein Zeichen, an dem man erkennt, dass der Herr mit dieser Seele ist, wenn sich Gottes Macht und Kraft in ihr zeigen, durch die sie mutig und tapfer wird" (Tagebuch 1090).


"Gott teilt Sich der Seele auf liebevolle Weise mit, zieht sie in die unbegreiflichen Tiefen Seiner Gottheit und belässt sie zugleich hier auf Erden, einzig um zu leiden und vor Sehnsucht nach Ihm zu vergehen. Diese starke Liebe ist dermaßen rein, dass Gott Selbst Wohlgefallen an ihr findet; zu ihren Taten hat die Eigenliebe keinen Zutritt (...) und dadurch ist die Seele zu großen Taten für Gott fähig" (Tagebuch 856).



"Erwählte Seelen sind Lichter in Meiner Hand, die Ich in die Finsternis der Welt hineinwerfe und Ich erleuchte sie. Wie Sterne die Nacht, so erhellen auserwählte Seelen die Erde und je vollkommener die Seele ist, desto größer und weitreichender ist das Licht, das sie ausstrahlt. Sie mag verborgen und sogar ihren Nächsten unbekannt sein, und dennoch spiegelt sich ihre Heiligkeit in den Seelen entferntester Länder wider" (Tagebuch 1601).


"...In der Welt leben Seelen, die Mich aufrichtig lieben und in ihren Herzen verbleibe Ich mit Wonne; doch sind sie nicht viele. Auch in den Klöstern sind Seelen, die Mein Herz mit Freude erfüllen, in denen sind Meine Gesichtszüge aufgedrückt (...). Ihre Zahl ist gering, Sie sind da zur Verteidigung vor der Gerechtigkeit des Himmlischen Vaters und um Barmherzigkeit für die Welt zu erbitten. Die Liebe dieser Seelen und ihr Opfer stützen den Fortbestand der Welt" (Tagebuch 367).



DAS TESTAMENT DER HEILIGEN SCHWESTER FAUSTINA


"Weißer Sonntag (ein Fest der Barmherzigkeit). Heute opferte ich mich abermals dem Herrn als Brandopfer für die Sünder auf. Mein Jesus, falls das Ende meines Lebens naht, bitte ich Dich demütigst, nimm meinen Tod in der Vereinigung mit Dir, als Brandopfer an, das ich Dir heute, im Besitz meines Verstandes und mit dem ganzen Bewusstsein des Willens darbringe für ein dreifaches Ziel:

Erstens - damit das Werk Deiner Barmherzigkeit sich in der ganzen Welt ausbreitet und das Fest der Barmherzigkeit Gottes feierlich beschlossen und begangen wird.
Zweitens - damit die Sünder Zuflucht nehmen zu Deiner Barmherzigkeit und ihre unaussprechlichen Folgen erfahren, vor allem die Sterbenden.
Drittens - damit Dein ganzes Werk der Barmherzigkeit nach Deinen Wünschen verwirklicht wird, und für eine bestimmte Person, die dieses Werk leitet..." (Tagebuch 1680).

 

 

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Versprechen der Barmherzigkeitsgnade für Sterbenden

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