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"Male ein Bild, nach dem, das du siehst, mit der Unterschrift:
Jesus, ich vertraue auf Dich" (Tagebuch, 47).

 

GESCHICHTE
DES ERSTEN BILDES VOM BARMHERZIGEN JESUS


ZD


Priester Michael Sopocko gab Anfang 1934 in Vilnius (Litauen) dem Kunstmaler Eugeniusz Kazimirowski der in demselben Haus lebte, das Malen des Bildes vom Barmherzigen Jesus
in Auftrag. Seitdem besuchte Schwester Faustina das Atelier des Kunstmalers um ihm Weisungen zu geben und gewisse Einzelheiten über das Aussehen des Bildes hinzuzufügen. Priester Sopocko bemühte sich persönlich, dass das Bild genau nach ihren Anweisungen gemalt wurde. Das Leinen auf dem Priester Sopocko das Bild vom Barmherzigen Jesus malen ließ, passte er den Maßen eines alten Rahmens an, der ihm früher von einem der Pfarrkinder geschenkt wurde. Als das Bild schon gemalt war (Juni 1934) (siehe Erinnerungen) wollte er sich noch vergewissern, welche Aufschrift das Bild enthalten sollte, er ließ die Hl. Faustina Jesus danach fragen:

"Der Beichtvater fragte mich einmal, wie die Aufschrift aufgeteilt werden solle, weil nicht alles auf dem Bild Platz habe. Ich entgegnete, dass ich beten werde und in der nächsten Woche Antwort geben werde. Als ich vom Beichtstuhl am Allerheiligsten Altarsakrament vorbeiging, erhielt ich innerlich Klarheit, wie die Aufschrift sein soll. Jesus erinnerte mich, wie Er mir zum ersten Mal sagte, dass die Worte: Jesus, ich vertraue auf Dich sichtbar sein müssten" (Tagebuch, 327).

Nach dem Erhalt der Antwort brachte der Priester Sopocko die Unterschrift, die zum wesentlichen Element des Bildes gehört, auf einem Rahmen unter dem Bild unter. Nach einer deutlichen Forderung des Herrn Jesus, die durch die Heilige Faustina mitgeteilt worden ist, hängte Prof. Sopocko dieses Bild am 4. April 1937 in der Heiligen Michael-Kirche in Vilnius auf,
in der er der Rektor war.


Das Bild in der Heiligen Michael-Kirche (1937-1948).


Nachdem die kommunistische Regierung im Jahre 1948 die Heilige Michael-Kirche geschlossen hatte, wurde das Bild in der Kirche des Heiligen Geistes deponiert, wo der Pfarrer Jan Ellert war. Er hatte aber kein Interesse daran, das Bild zu behalten. Pr. Józef Grasewicz, ein Freund von Pr. Sopocko, nahm es in eine Kirche in Nowa Ruda. Da blieb das Bild trotz vielen Änderungen in der Verwaltung der Kirche gegen vierzig Jahre lang.


Das Bild in der Kirche in Nowa Ruda, zurzeit Weißrussland (1949-1986).




Gegen 1970 machten örtliche Behörden in Nowa Ruda aus der Kirche ein Lager. Pr. Sopocko,
der in Polen blieb, interessierte sich für das Schicksal des Bildes und bat Pr. Grasewicz deswegen, das Bild an einen anderen, sicheren Ort zu überführen. Vertraulich bat er darum, das Bild in den Kreuzgang des Tors der Morgenröte (Ausros Vartai) in Vilnius zu hängen; dort, wo es zum erste Mal zum öffentlichen Verehren ausgestellt wurde. Diese Bitte wurde erst im Jahre 1982 weitergegeben (erst nach dem Tod Priesters Sopocko). Der damalige Vikar in dem Tor der Morgenröte, der Pr. Tadeusz Kondrusiewicz, willigte darin nicht ein, jedoch schlug er vor, das Bild in der Kirche des Heiligen Geistes zu hängen. Der Pfarrer, Pr. Aleksander Kaszkiewicz, hängte das Bild aber ungern auf. Somit entschied sich Pr. Grasewicz dafür, das Bild wieder nach Vilnius zurück zu führen.

Das beschädigte Bild wurde auf die Empfehlung des Pr. Kaszkiewicz im Jahre 1986 übermalt,
infolge dessen wurde das Gesicht des Herrn Jesus deformiert. Die Unterschrift "JESUS ICH VERTRAUE AUF DICH" wurde in rot hinzugemalt, zum Bild wurde ein zusätzliches Teil von oben beigefügt (früher gehörte es nicht zum Bild), dadurch wurde eine Nische in dem Oberteil des Altars zugedeckt.






Diese Änderungen gingen mit der artistischen Komposition des Bildes, das im Jahre 1934 durch E. Kazimirowski mit Schwester Faustinas Beitrag und Priester Sopockos Auftrag nicht einher.




Das Bild vor der Restauration
 

Das Bild nach der Restauration

Das Bild in der Kirche des Heiligen Geistes in Vilnius (1987-2005).


Dank der Konservation des Bildes im Jahre 2003 wurde das ursprüngliche Aussehen des Bildes wiederherstellt. Der neuen Rahmen, der vom Restaurator projektierte Unterschrift: JESUS ICH VERTRAUE AUF DICH angesetzt.



Das erste Bild vom Barmherzigen Jesus, das seit dem Jahre 1987 in der Heilig-Geist-Kirche
in Vilnius (Litauen) untergebracht wurde, erweckte sowohl auf die Pilger als auch auf die Kirchenbehörden keine besondere Aufmerksamkeit. Ein Mangel an nötigen Exponierungsbedingungen trug zu weiteren ungünstigen Änderungen in der Materie des Bildes bei. Erst ab Juli 2001 konnte die Ordensgemeinschaft der Schwestern vom Barmherzigen Jesus mit der Erlaubnis des Pr. Miroslaw Grabowski, ein Pfarrer der Heilig-Geist-Kirche, das einzige unschätzbare Bild in Obhut nehmen. Diese Ordensgemeinschaft unternimmt seit vielen Jahren die Bemühungen, das erste Abbild vom Barmherzigen Jesus zu verbreiten. Dieses Bild bewirkte in der Gegenwart Gottes Wunder - Wunder des Gebetes und des Leidens der Hl. Schwester Faustina sowie ihrer Anwesenheit und Beteiligung.
Dank der Bemühungen und der Opferfreundlichkeit der Schwestern wurde das Bild im April 2003 gründlich restauriert; dies fand in der Kapelle des Ordenhauses der Schwestern in Vilnius statt. Aus dem Bild wurden alle Übermalungen beseitigt, die Beschädigungen wurden in Ordnung gebracht, die Flecken, die infolge der Feuchtigkeit und Beseitigungsproben mit den chemischen Mitteln entstanden, wurden beseitigt. Dank der Restaurierung wurde das ursprüngliche Aussehen des Bildes wiederherstellt.



Am Festtag der Barmherzigkeit, den 18. April 2004, weihte der Metropoliten aus Vilnius,
der Kardinal Audrys Juozas Backis die erneuerte Kirche der Dreifaltigkeit in Vilnius zum Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes um. Dabei erwies er der Ordensgemeinschaft der Schwestern vom Barmherzigen Jesus in diesem Heiligtum den Gebetsdienst.
Im September 2005 wurde in diesem Heiligtum das erste Bild vom Barmherzigen Jesus untergebracht. Hiermit wurde versucht, der Wille des Stifters des Bildes und des Gründers
der Ordensgemeinschaft der Schwestern vom Barmherzigen Jesus - des Seligen Michael Sopocko zu erfüllen,
der in einem zwei Jahre vor seinem Tod angefertigtem Testament (im Jahre 1975) ausgedrückt worden ist. Er wünschte sich, dass: "Das Bild des Barmherzigsten Erlösers bestimme ich für das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Vilnius."



HEILIGTUM DER BARMHERZIGKEIT GOTTES. Vilnius (Litauen), Dominikonu-Straße 12.


Die Ordensgemeinschaft der Schwestern vom Barmherzigen Jesus wurde von dem Seligen
Priester Michael Sopocko als eine Antwort auf den Wunsch des Herrn Jesus gegründet, er sagte der Heiligen Schwestern Faustina:

"Gott verlangt eine solche Ordensgemeinschaft, damit sie die Barmherzigkeit Gottes
in der Welt verkündet und für die Welt erbittet" (Tagebuch, 436).



Die neue Ordensgemeinschaft (siehe Ordensgemeinschaft) entstand im Jahre 1941 (drei Jahre nach dem Tod der Schwestern Faustina) in Vilnius (Litauen). Dank der Freundlichkeit des Metropoliten aus Vilnius, wurde es ermöglicht, dass die Schwestern vom Jahre 2001 in Vilnius ständig bleiben und ihren Dienst gemäß dem Charismat der Ordensgemeinschaft machen. Der Metropoliten bestimmte für die Ordensgemeinschaft ein Haus, in dem das erste Bild vom Barmherzigen Jesus gemalt wurde. Dank der Opferfreundlichkeit der Geber wurde dieses Haus gründlich renoviert.




DAS HAUS DER ORDENSGEMEINSCHAFT DER SCHWESTERN VOM BARMHERZIGEN JESUS.
Vilnius (Litauen), Rasu-Straße 4a




FOTOGRAFISCHE
DOKUMENTATION DER RESTAURIERUNG DES BILDES


Ein Fragment vor der Restaurierung

Die Beseitigung des Übermalens

Nach der Beseitigung des Übermalens

Ein Fragment nach der Restaurierung



Das Bild vor der Restaurierung
Nach der Beseitigung des Übermalens

Die Beseitigung des Übermalens


Das Bild nach der Restaurierung


Die Restaurierung des Bildes führte Frau Edyta Hankowska - Czerwinska aus Wloclawek durch
E-Mail edycja@autograf.pl , eine Konservatorin der Kunstwerke, eine Absolventin der Kunst
auf der Nikolaus Kopernikus-Universität in Torun (Polen).

 

 


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